Öffnungszeiten

Montag und Dienstag - Ruhetag
Mittwoch bis Freitag - 12:00 bis 15:00 Uhr und 18:00 bis 21:30 Uhr
Samstag und Sonntag - 12:00 bis 21:20 Uhr

Reservierungen unter 05152 - 25 47

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Historie

Das alte Forstrevier auf dem Paschenberg / Mönchsberg wurde dem Förster Kayser anvertraut, der mit Freude seine Familie und Freunde an Sonn- und Feiertagen auf den Berg führte. Er wollte diesen traumhaften Ort teilen und die Harmonie gemeinsam mit seinen Liebsten genießen. Aber auch immer mehr Fremde entdeckten den Ort für sich und begeisterten sich für das Steinhaus, das hoch oben auf dem Berg thronte. Fortan widmete sich Förster Kayser der Bepflanzung des ehemals kahlen Berghanges und sorgte mit seinem Verbund mit der Natur dafür, dass die Bäume trotz kräftiger Winde wuchsen und die Bepflanzung bald für einen dicht bewachsenen Berghang sorgte.


Terrasse - Restaurant Paschenburg

Entstehung

In großen Zahlen strömten Gäste herbei und Kayser überlegte, wie er sie bewirten und erfrischen konnte. Alsbald errichtete er einen gemauerten Herd und kurz darauf einen Aussichtsturm, von dem herab die Besucher einen weiträumigen Blick über das Umland werfen konnten. Während die Gäste anfänglich nur an den Wochenenden und Feiertagen eintrafen, sprach sich die Beliebtheit des Paschenbergs schnell herum und zog die ganze Woche über Besucher auf den Berg. Förster Kayser erbaute eine Unterkunft und einen Saal, in dem gefeiert werden konnte.

Auch ein Stallgebäude und Kammern für die Bewirtschafter des Objekts gehörten fortan dazu. Der Grundstein für eine Gastwirtschaft war gelegt. Früher wurde in Landestracht gefeiert und an ausgiebigen Gelagen teilgenommen. Heute ist die Landestracht nicht mehr erforderlich und die Gelage sind einer stilvollen Bewirtung im Sinne der Gäste gewichen. Das Werk Förster Kaysers ist auch nach Jahrhunderten noch erhalten und befindet sich genau dort, wo Sie heute feiern und fürstlich speisen können. In den kurfürstlichen Akten ist von einem staatlichen schlossähnlichen Gemäuer die Rede, was durchaus stimmt und der richtige Ausdruck für dieses Gebäude ist. Die Paschenburg wurde nach und nach um Wohngebäude erweitert und befindet sich über der Wolfsschlucht am äußeren Rande des Paschenberges mit herrlicher Aussicht über die gesamte Umgebung..


Wichtelfrau

Um die eindrucksvolle Anlage der Paschenburg rankt sich eine Sage, die noch heute Faszination auslöst und Besucher aus nah und fern in ihren Bann zieht. Die Rede ist von der Wichtelfrau Tienke-Meume, die einem jungen Grafen drohte, der sie des Öfteren stillschweigend für ein Schäferstündchen in die unterirdische Felswohnung einlud. Nur durch einen Trick der spitzfindigen Wichtelfrau kam das verschwiegene Ausflugsziel ans Tageslicht, was den Grafen nicht erfreute. Die eifersüchtige Gräfin und Gemahlin des untreuen Grafen gab seinem stetigen Begleiter einen Beutel mit Goldsamen auf den Weg und hielt ihn dazu an, diese Samen auf dem Weg zum Geheimversteck zu verstreuen. Die Gräfin folgte der gelegten Spur und erwischte ihren Gatten in flagranti beim tete a tete mit seiner Gespielin Tienke-Meume. Im Eifer des Gefechts bemerkte die Wichtelfrau nicht, dass ihr die Gräfin den Zopf abschnitt und diesen mit zur Schaumburg, dem gräflichen Wohnsitz, nahm.

Das Fazit von der Geschichte, als sie ihren treulosen Gatten zur Rede stellte, war die Erweckung der tiefen ehelichen Bindung, die den Grafen fortan von Zärtlichkeiten außerhalb seines Hauses abhielt. Nie wieder betrat er die Felshöhle, worauf hin die Wichtelfrau die bekannte Drohung ausstieß, die später zur Wirklichkeit wurde. Die Sage gehört zu den charmanten Legenden um die Schaumburg und die nahe Paschenburg, die noch heute von Generation zu Generation weitergetragen und hinter vorgehaltener Hand kichernd erzählt wird. Die Wichtelfrau ist auf dem Paschenberg eine Ikone mit traditionellen Wurzeln.